Bf Bad Kreuznach/Nahe

Betriebsstelle   SBKN 

 

letzte Änderung:  17.10.2016

©  by Rodrigo H Gebhard


 

Gleisanschluß Chemische Fabrik Dr. Jacob

 

 

Geschichte

1872 gründete Dr. Emil Jacob sein Werk zur Produktion reinen Ammoniaks, sein Sohn Emil stellte später Schwefelkohlenstoff her, den Grundstoff der Viskose-Industrie. Ein großer chemischer Betrieb beherrschte seitdem das Stadtbild. 1945 - gegen Ende des II. Weltkrieges war das Firmengelände zu 90% ausgebombt. Emil Jacob III baute das Werk wieder auf und schuf Wohnungen für die Werksmitarbeiter. Im Jahr 1968 wurde dann die Produktion eingestellt. Doch damit war die Entwicklung des Industriehofs Dr. Jacob nicht zu Ende: Es siedelten sich RWE und die Landwirtschaftskammer an, die Lebenshilfe erwarb Baufläche. Nach und nach siedelten sich viele Klein- und Mittelbetriebe auf dem Industriehof an. 400 Menschen arbeiten hier ........

 

 

Anbindung Anschluss Dr. Jacob

 

 

 

 

Bilder von den Werkloks der Chemischen Fabrik Dr. Jacob Bad Kreuznach

 

ex Werklok  1 

 

Am 30.06.1937 neu an Dr. Jacob als Werklok  1 

KHD (Klöckner-Humboldt-Deutz) 19 734, B-dm, Gewicht 16,5t, Vmax 18km/h, Typ OMZ 122R

Spurweite 1435mm, letzte Untersuchung 1962

Ab ? auf dem Spielplatz in Bad Kreuznach, Korellengarten, ? verschrottet

 

 

Spielplatz Bad Kreuznach, Korellengarten Februar 1986

 

Spielplatz Bad Kreuznach, Korellengarten Februar 1988

 

 

 

 

ex Werklok  2 

 

Am 22.10.1942 neu an Dr. Jacob als Werklok  2 

KHD (Klöckner-Humboldt-Deutz) 42 943, B-dm, Gewicht 15t, Vmax 18km/h, Typ OMZ 122R

Spurweite 1435mm, letzte Untersuchung 15.08.1962

Ab 1980 auf dem Spielplatz in Gutenberg, Gräfenbachstr., im Mai 2001 verschrottet, Motor an Gebr. Faust, Guldental

 

Spielplatz Gutenberg Februar 1988

 

Spielplatz Gutenberg 1990 (mit Gittern, Motorraum zugeschweißt)

 

 

 

Es gab noch eine weitere Werklokomotive, deren Verbleib unbekannt ist:

Am 01.03.1927 neu an Dr. Jacob

Deutz, 7 244, B-?, Typ MLH 232R, Spurweite 1435mm

 

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